Piccola Commedia dell'Arte
 

PICCOLA COMMEDIA DELL'ARTE

Persönlichkeitsentwicklung bei der „Piccola Commedia dell‘Arte“

Die „Piccola Commedia dell‘Arte“ am Zeltweg 16 (beim Pfauen) bietet Jung und Alt die Möglichkeit, in ihren vielseitigen, professionell geleiteten Kursen im Bereich Theater, Clownerie, Pantomime und Tanz neue Seiten an sich zu entdecken. Abwechslungsreiche Beiträge zum Zürcher Kulturleben bieten regelmässig Theaterinszenierungen und der jährlich stattfindende „Karneval der Künste“, wo Profis und Laien aller Sparten der Kunst die Gelegenheit haben, vor Publikum aufzutreten und Kontakte zu knüpfen. Motto und Lebensgefühl der Commedia dell‘Arte durchdringen alle Kunstgattungen, die im Hause am Zeltweg gepflegt werden: Skurriles, Witziges, Freches, Bizarres, Spielerisches, Tänzerisches, Ueberraschendes wird hier nach allen Regeln der Kunst schauspielerisch, musikalisch und kreativ umgesetzt.

Erste Gehversuche der „Piccola Commedia dell‘Arte“

Die Piccola Commedia dell‘Arte, die sich zum Ziel gesetzt hat, Junge und Alte vermehrt zu kultureller Aktivität anzuspornen, indem sie die verschiedenen Sparten der Kunst auf inspirierende Weise zu verbinden sucht, kann auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken: Den bescheidenen Anfang machte die Initiantin Grazia Meier im Januar 1992 mit einer Gruppe von Theaterinteressierten, welche die erste Komödie aufführte. Im Halbjahresrhythmus führte man nun mit jener Begeisterung fürs Spontane, Unkonventionelle, Unerwartete, wie sie nur bei Laien zu finden ist, weitere Komödien auf, die sich an die klassischen Canovacci anlehnten. Als Grundtext wurden zunächst die zu Schulzwecken auf italienisch verfassten Lustspiele von Grazia Meier: „In scena, Arlecchino“, Klett-Vlg., Stuttgart 1989, benutzt, die die Autorin ins Deutsche übertrug und zu abendfüllenden Produktionen ausweitete. So entstanden 10 Komödien mit Titeln wie: „Der vermummte Räuber“, „Der Prozess“, „Der blaue Brillant“, inspiriert vom schauspielerischen und akrobatischen Talent der jeweiligen Mitspieler.

Entwicklung des vielfältigen Kursangebots

Die Freude am Mitwirken von der Idee bis zum fertigen Resultat war gross, und so entwickelte sich das Bedürfnis, das Erreichte zu institutionalisieren und durch Kurse fachmännisch zu vertiefen.
Die Kurse bieten die Möglichkeit, neue Seiten und Talente an sich zu entdecken, sie fördern die Selbstfindung und Persönlichkeitsentwicklung, was Vorteile in Alltag und Beruf bringt. Ueberdies schaffen sie dank ihrer Kontinuität durchs Jahr hindurch einen wohltuenden Ausgleich zum strengen Berufsleben. Sie regen die Fantasie an, lockern geistige und körperliche Anspannungen, machen spielerische Kräfte frei.
Das Kursangebot ist vielfältig: Commedia, Jonglieren, Pantomime, Clownerie, Personage, Expressive Masken, aber auch Diktion, Rezitation, Rhetorik, Tanz, Improvisationstheater usw.
Die Kurse dauern 4 – 16 Abende à 2 oder 3 Std.

Neueste Entwicklung

Durch das Mitwirken von grossen Schauspielern wie PETER ARENS und MARIA BECKER verschob sich der körperlich-spielerische Charakter der COMMEDIA DELL'ARTE ins Skurril-komödiantische, das sich eher durch WORTWITZ und unerwartete HANDLUNGSUMSCHWÜNGE auszeichnet. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist die erfolgreiche Komödie DAS MILLIONENHAUS mit ihren geisten Kapriolen und den überraschenden Rolleneffekten – brillant interpretiert von Maria BECKER und BENEDICT FREITAG.

Bericht in der Theaterzeitung über die Piccola Commedia (PDF-Datei 2.5 MB)

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