Piccola Commedia dell'Arte
 

INITIANTIN

Grazia MeierDie «Piccola» als Theaterbetrieb wurde 1992 von Grazia Meier gegründet.

Grazia Meier kam als Auslandschweizerin in Bergamo (Italien) zur Welt, wo sie die ersten Schulen besuchte. Durch den Krieg übersiedelte die Familie in die Schweiz nach Zürich. Das Gymnasium besuchte sie in Freiburg (CH). Darauf studierte sie Romanistik und Kunstgeschichte an der Universität Zürich, wo sie 1958 mit dem Doktorexamen abschloss.

Während des Studiums entwickelte sie ein spezielles Interesse für die Commedia dell’Arte, eine Theaterform, die auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Sie verfasste eine Arbeit über diesen Genre, sowie einzelne Szenen und ganze Komödien im Stil der Ur-Commedia. Diese Lustspiele wurden in den Mittelschulen, an denen Grazia Meier Italienisch unterrichtete, aufgeführt. Gleichzeitig betätigte sie sich als Journalistin und verfasste literarische Beiträge für verschiedene Tages- und Wochenzeitung (NZZ, Weltwoche, Du, Schweizer Monatshefte). Drei ihrer Komödien erschienen unter dem Titel «In Scena, Arlecchino!» bei Klett (Stuttgart).

Etwa gleichzeitig zur Gründung der PICCOLA COMMEDIA DELL'ARTE (1992) entstand auch die PICCOLA GALLERIA D'ARTE, in der vor allem berühmte Karikaturisten ausstellten. Auch wurde die ORCHESTRINA ins Leben gerufen, ein Musikensemble, bei deren Konzerten bis zu 35 Musiker teilnahmen und moderne Musik mit fröhlichen Texten verbanden.

Da der Theaterbetrieb immer anspruchsvoller wurde (mit Fachkursen wie Pantomime, Improvisation, Clownerie, Sprechkunst, Bühnenpräsenz usw.) konzentriert sich die PICCOLA heute auf Theaterproduktionen, bei denen Profi-Schauspieler höchster Qualität wie PETER ARENS und MARIA BECKER mitwirken. Es entstanden an die 20 Theaterproduktionen, wobei die letzteren den Versuch wagten, Profis mit Laien zu durchmischen.

2003 wurden die sogenannten KULTURABENDE ins Leben gerufen, die allgemein ansprechende, aktuelle Themen zum Gegenstand haben wie Dürrenmatt-Lesungen mit P.A. und M.B., GOETHES FAUST I + II mit P.A., "Sigmund Freud", "Mozart" usw.

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